Festspiele

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Michael Garschall

KÜNSTLERISCHE GESAMTLEITUNG

In Blindenmarkt aufgewachsen, begann Michael Garschall das Studium der Theaterwissenschaft und Medienpädagogik an der Universität Wien. Seine Theaterlaufbahn begann er zunächst als Assistent von Prof. Elfriede Ott bei den Nestroy-Festspielen. Anschließend war er als Pressesprecher und Organisationsreferent des Direktors an der Bruckner-Universität Linz tätig. 1990 gründete er die Herbsttage Blindenmarkt und ist seitdem Intendant dieses Festivals. 1998 übernahm er überdies die Intendanz der operklosterneuburg. 2018 steht Verdis Meisterwerk „La Traviata“ auf dem Programm der operklosterneuburg. Als Regisseur inszenierte er zahlreiche Operetten und Opern. Ebenso organisierte und moderierte er zahlreiche Veranstaltungen. Für seine Tätigkeiten erhielt er den Ehrenring der Marktgemeinde Blindenmarkt, das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland NÖ, den Kulturpreis der Stadtgemeinde Klosterneuburg und eben die 1. „Agnes-Nadel“ der Klosterneuburgerinnen. 2007 gründeten Hilde Umdasch und Michael Garschall die Initiative Helfen mit Kunst, deren Ziel es ist, sozial schwachen und benachteiligten Menschen sorgenfreie und unvergessliche Theatererlebnisse zu ermöglichen.

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Kurt Dlouhy

Musikalische Leitung 

Der gebürtige Blindenmarkter lehrte als Professor für Dirigieren und Chorleitung an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Er war Leiter zahlreicher Chöre und Ensembles, u.a. des Quartetts Noricum, des Kammerchores Musica capricciosa, des Bruckner-Chores Linz, des Chors der Bruckner Privatuniversität, des Davidchors Eferding sowie des Kirchenchores St. Stefan Wels und übernahm die Choreinstudierungen für das Landestheater Linz und die operklosterneuburg. Seit 2007 ist er als Landeschorleiter von Oberösterreich für die musikalische Entwicklung von über 400 Chören verantwortlich und fungiert als Juror bei internationalen Chor- und Kompositionswettbewerben sowie Referent bei Chorworkshops. Durch seine Konzerte im In- und Ausland, erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen, zuletzt die Goldene Note des OÖ Chorverbandes, das Große Ehrenzeichen für besondere Dienste um das Land NÖ, den Ehrentitel Konsulent für Musikpflege vom Land OÖ und von der Diözese St. Pölten den Hippolytorden, ihm wurde außerdem der Moskar verliehen. Auf seine Initiative wurde eine neue Orgel in Blindenmarkt errichtet, und die Expositur des Konservatoriums für Kirchenmusik installiert. Seit der Gründung der Herbsttage im Jahr 1990 ist für die Choreinstudierung die musikalische Leitung des Festivals verantwortlich. Aufgrund seines herausragenden Engagements ist Kons. Prof. Kurt Dlouhy Ehrenringträger der Marktgemeinde Blindenmarkt.

 

Ybbsfeldhalle Blindenmarkt

 

Panoramablick Ybbsfeldhalle Blindenmarkt

Kulturarbeit in den Regionen

Heute sind die „Herbsttage Blindenmarkt“ längst ein anerkannter, etablierter Bestandteil der Kultur-Szene Niederösterreichs. Dass dies so ist, beruht nicht zuletzt auf dem Anspruch, dem Publikum auch in einer ländlichen Region hohe künstlerische Qualität zu bieten, gepaart mit dem nötigen Gespür für eine adäquate Umsetzung: Nämlich die Einbeziehung der Bevölkerung in das vor 27 Jahren entstandene Festival. Hier ist das Kunststück geglückt, ein Ensemble aus Profis und einheimischen Laien, das im Zusammenspiel homogen ist und professionelle Produktionen ermöglicht, zu vereinen. Die Marktgemeinde Blindenmarkt ist von Beginn an Veranstalter. Theater-Schwellenängste werden abgebaut, Kultur-Interesse und Sinn für Qualität geweckt. Mit weitreichender Wirkung: 70 Prozent des Publikums kommt aus anderen Regionen. 

VEREIN DER FREUNDE DER HERBSTTAGE BLINDENMARKT

Seit 1996 besteht der „Verein der Freunde der Herbsttage Blindenmarkt“. Gründungspräsident war KR Leopold Maderthaner, seit Juni 2006 bekleidet die prominente Unternehmerin KR Hilde Umdasch dieses Amt, KS Prof. Adele Haas fungiert als Ehrenpräsidentin. 

Jahresbeitrag:
Mitglied: € 40
Förderer: € 110
Gönner: € 220

Kommerzialrat Hilde Umdasch
Präsidentin des Vereins der Freunde der Herbsttage Blindenmarkt
Kammersängerin Prof. Mag. Adele Haas 
Ehrenpräsidentin

Margarete Aburumieh, Melk
Ing. Edmund Aigner, Blindenmarkt
Anna Alber, Weistrach
KR Johann Asanger, Amstetten
Ingrid Auer, Blindenmarkt
Abg.z.NR a.D. Anton Bayr, Krummnußbaum
Georg Bundy, Wien
GD-Stv. a.D. Johannes Coreth, Wien
Ök.Rat Karl Donabauer, Hohenwarth
Mag. Michael Eckstein, Schörfling
Johann Eichhorn, Blindenmarkt
Mag. Wolfgang Eichhorn, St. Georgen
Friederike Eisl, Amstetten
Stefan Emhofer, Eventass, St. Georgen
Elfriede Ertl, Neufurth
Lieselotte und Siegfried Fellnhofer, Blindenmarkt
Mag. Elisabeth Freynschlag, Blindenmarkt
Mag. Silvia Freynschlag-Futterknecht, Blindenmarkt
Mag. Renate Futterknecht, Amstetten
Frank Fürst, Wien
Peter Garschall, Blindenmarkt
KR Otto Gatterbauer, Amstetten
Verena Greimel, St. Pölten
Johanna und Ing. Michael Grimm, Neufurth
Bgm.a.D. Ök.Rat Franz Haberfellner, Blindenmarkt
Wolfgang Haimböck, Blindenmarkt
DI Matthias Hatschek, St. Martin
Alfred Heigl, Blindenmarkt
LSR Präsident Mag. Johann Heuras, St. Peter/Au
DI Roland Hillinger, Amstetten
LAbg. Bgm. Michaela Hinterholzer, Mauer
Dr. Werner Hoffer,  Amstetten
Herbert Hoffmann, Melk
Prok. Willibald Hofmann, Ybbs
LAbg. Ing. Martin Huber, Blindenmarkt
Ing. Gabor von Izay, Wien
Mag. Klaus Kabelka, Wien
Andrea Kamleithner-Garschall, Blindenmarkt
EU-Abg. Mag. Othmar Karas, Wien
BH Mag.  Franz Kemetmüller, Lilienfeld
Dr. Adalbert Kilyen, Blindenmarkt
Kirchmayr–Weinerlebnis, Weistrach
DI Petra und DI Andreas Kogler, Blindenmarkt
Abg.z.NR Ulrike Königsberger-Ludwig, Amstetten
Rainer Kralowetz, Blindenmarkt
Rainer Kubicki, Creditreform, Wien
BH a. D. HR Dr. Hadmar Lechner, Melk
Ulrike Mayerhofer, Amstetten
Barbara und Christian Mayr, Neumarkt
WHR BH Dr. Elfriede Mayrhofer, Krems
KR Herta Mikesch, Persenbeug
Ing.Christoph Mitterbauer, Ruprechtshofen
LAbg. Bgm. Karl Moser, Yspertal
Anna u. Dietrich Müller-Guttenbrunn, Amstetten
DI Erich Müllner, Blindenmarkt
Ingrid Nagode-Gabriel, Wien
HR DI Norbert Nentwich, Mödling
NÖ Landesverein f. Sachwalterschaft – Anton Steurer, St. Pölten
Dr. Isolde Novotny-Illibauer, Linz-Blindenmarkt
RA Mag. Stephan Novotny, Wien
Matthias Osiecki, Wien
Mag. Dr. Gerhard Palme, Wien-Blindenmarkt
Mag. Hermine Palme und Heinz Dorner, Blindenmarkt
Herma Pichler, Blindenmarkt
Dir. Johann Pichlmayer, Blindenmarkt
Landgasthof Pitzl, Blindenmarkt
Walter Prandstötter, Blindenmarkt
Bgm. DI Johannes Pressl, Ardagger
Mag. Margot Prinz, Blindenmarkt
LH a.D. Dr. Erwin Pröll, Radlbrunn
BR Ing. Andreas Pum, St. Valentin
Dr. Anna Punzengruber, Amstetten
DI Ernst Pürrer, Blindenmarkt
Raiffeisenbank Region Amstetten
Prim. Dr. Doris Raschauer, Winklarn
Prok. Ernst Reittinger, Amstetten
Dechant Stefan Reuffurth, Wien
Gerlinde Rozum, Wien
Ingrid und Ernst (†) Röck, Amstetten
Manfred Schalhaas, Steinakirchen
Isolde Schlemmer, Amstetten
Helmut Schoder, Blindenmarkt
HR Dir. Mag. Richard Schmid, Amstetten
Waltraud und Kurt Schrotta, Wien
KR Ilse Senker, Autohaus, Amstetten
Manfred Sigl, Blindenmarkt
Heinrich Slawitscheck, Blindenmarkt
BM f. I. Mag. Wolfgang Sobotka, Waidhofen/Y.
BH a.D. WHR Dr. Josef Sodar, Wilhelmsburg
HR DI Heinrich Staudinger, Waidhofen/Ybbs
KR Gottfried Steinecker, Randegg
Präs.a.D. HR Adolf Stricker, St. Pölten
KR Ing. Erich und Margarete Stroh, Amstetten
LAbg. Emmerich Weiderbauer, Melk
Doris Widhalm, Wien
KR Maria Wisur, Wien
Regina Wögerer, Blindenmarkt
Dr. Rüdiger Wozak, Klosterneuburg
Bgm. Franz Wurzer, Blindenmarkt
Franz und Herta Zarl, Mauer

 

 Ein Operettenfest schafft den Spagat zeitgemäßer ästhetischer Produktionen
mit Respekt vor Komponisten und Librettisten.

Ingo Rickl (Johann Strauß Gesellschaft)

Boccacio Herbsttage Blindenmarkt 2016

Boccaccio

 Premierenbericht Mostropolis, 7.10.2016

Pressestimmen:

Sie sind ein einzigartiges Phänomen – die „Herbsttage“ in Blindenmarkt … Die Regisseurin Isabella Gregor und Ausstatterin Ilona Glöckel entschieden sich für eine flotte Musical-Revue in Slap-Stick-Manier und fügten sogar das bekannte „Sie hab’n a Haus baut“ von Arik Brauer ein. Da rockt es auf der Bühne und das Publikum jubelt, pfeift und schreit Bravo wie zuvor beim Misericordia-Chor der Bettler. Allerdings entsteht die eingeschobene Euphorie aus gegebenem Anlass. Spielt man doch heuer in der funkelnagelneuen Ybbsfeldhalle. Peter Peter Dusek, Der neue Merker „Kein bisschen müde“ seien die Herbsttage Blindenmarkt im 27. Jahr, so Michael Garschall, Intendant und Begründer des Festivals, bei der „Boccaccio“-Premiere am Freitag in der neuen, bei dieser Gelegenheit eröffneten Ybbsfeldhalle. Großzügiger Zuschauerraum, Orchestergraben, Foyer, Parkplätze: Alles neu in Blindenmarkt. Arik Brauers „Sie hab’n a Haus baut“ erklingt zwischendurch in passend adaptierter Textfassung als Einlage. „Es ist wahrlich was G’scheites geworden“, meinte Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Der neue Saal sei ein „Leuchtturmprojekt der Region“.
ORF NÖ

Herbsttage Blindenmarkt: Isabella Gregor gelingt ein von goldenen Kinozeiten inspirierter „Boccaccio“. … „Sie hab'n a Haus baut“ in Blindenmarkt – und mit Arik Brauers Austropopsong als Einlage des ganzen Ensembles lässt sich im Rahmen von Franz von Suppés „Boccaccio“ die akustisch tadellos gelungene neue Ybbsfeldhalle standesgemäß feiern. …Wie man in diesem Sinn ein frühes Juwel des Genres wie „Boccaccio“ szenisch und sprachlich behutsam modernisieren kann, zeigt Regisseurin Isabella Gregor. Im Graben erlaubt Kurt Dlouhy dem Kammerorchester Ybbsfeld immer wieder fein erblühende Momente: freudiger Jubel.
Walter Weidringer, Die Presse

Kurt Dlouhy, verstand es trefflich, einen stimmigen und harmonischen Klang zu schaffen, bei dem sowohl die Instrumente als auch die Stimmen ihren Platz fanden. … Die Regisseurin Isabella Gregor legte diese als turbulentes Panoptikum an, flocht humorvolle und anzügliche Szenen ein und schuf so einen vergnüglichen Rahmen für die Musik. Sowohl Orchester als auch Sängerinnen und Sänger meisterten das Stück mit Bravour und begeisterten das Publikum, das besonders Alexander Kaimbacher als Boccaccio intensiv zujubelte.
Norbert Mottas, Tips

Das Publikum fühlt sich bei den Operetten-Festspielen wie zu Hause.
Hans-Peter Kriener, Bezirksblätter

Spritzige Inszenierung: Operette „Boccaccio“
Die turbulente Handlung in der bewährten Regie von Isabella Gregor ist komödiantisch angelegt und die großartige Darstellerriege versprüht zündendes Temperament. Gregor schafft es auf großartige und humorvolle Weise, die charaktervollen Figuren auszuloten und bietet wunderbare Situationskomik. … Überzeugend sind einmal mehr auch die Blindenmarkter Urgesteine Willi Narowetz, Heinz Müller und Christiane Bruckner. Souverän und in glänzender Verfassung präsentieren sich der Chor der Herbsttage und das Kammerorchester Ybbsfeld, mit Energie und Feingefühl dirigiert von Kurt Dlouhy.
Leopold Kogler, NÖN

Franz von Suppés Operette „Boccaccio“ überzeugt bei den Herbsttagen Blindenmarkt … Alexander Kaimbacher brilliert in der Titelrolle des Boccaccio … Mit samtigem Tenor phrasiert er elegant und agiert mit Verve. Als seine Angebetete Fiametta zeigt Milena Arsovska kokettes Selbstbewusstsein, unterlegt mit einer blitzsauber geführten Stimme. Der Prinz von Palermo … findet in Isabella seine ersehnte Domina – lustvoll ausgespielt von Anton Graner und Kerstin Eder. Während deren Mann Lotteringhi (erzkomödiantisch Marcus Ganser) im Suff verblödet. Der feige Friseur Scalza lässt sich von seiner Frau Beatrice an der Nase herumführen – wunderbar getroffen von Daniel Serafin und der exaltierten Anete Liepina. Als Räder schlagende Peronella ist Gabriele Schuchter eine Klasse für sich. In Puppengestalt, geführt von Daniel Jeroma, wuselt der Hund Fresco herum. Das solide Fundament für Suppés brillante Musik baut Kurt Dlouhy mit dem Kammerorchester Ybbsfeld und dem gut einstudierten Chor, der sich mit Freude ins Geschehen wirft.
Barbara Palffy, Kurier

Herbsttage Blindenmarkt „Musiktheater mit Herz“
… Unter der musikalischen Leitung von Kurt Dlouhy überzeugt Alexander Kaimbacher als Giovanni Boccaccio mit starker Stimme. Souverän aber auch alle anderen Sängerinnen und Sänger, wie beispielsweise die junge Mazedonierin Milena Arsovska als Fiametta, Anton Graner als Prinz von Palermo oder Daniel Serafin als Barbier Scalza. Herrvoragend besetzt waren auch die Rollen des Gewürzkrämers Lambertuccio und seiner Frau Peronella mit Willi Narowetz und Gabriele Schuchter. Die neue Ybbsfeldhalle bietet nicht nur den Gästen mehr Komfort, sondern ermöglicht noch schwungvollere Choreografien, die vom Publikum mit entsprechendem Applaus belohnt wurden.
Eva Riegler, Bauern Zeitung

Ausverkaufter „Boccaccio“ in Blindenmarkt
Die Herbsttage Blindenmarkt (Bezirk Melk) ziehen eine positive Bilanz. Alle Vorstellungen von Suppés Operette „Boccaccio“ waren ausverkauft, mit 8.726 Besuchern konnten die Herbsttage ihre Auslastung auf 100 Prozent steigern. … Große Anerkennung gab es in diesem Jahr laut einer Aussendung vor allem für die homogene Ensembleleistung sowie für Regie, Ausstattung und für den Dirigenten, den Operettenspezialisten Kurt Dlouhy.
ORF NÖ

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Frühjahrsparade

Premierenbericht Mostropolis, 2.10.2015

Pressestimmen:

„Frühjahrsparade“: Beschwingter Robert Stolz in Blindenmarkt
Mit viel Enthusiasmus arbeiten hier Laien mit Profis zusammen und erbringen eine homogene Gesamtleistung – hinter und auf der Bühne. …
Doch das Kammerorchester der Linzer Bruckneruni kann es schneidig klingen lassen, die Ausstattung ist stimmungsvoll, die Choreografien haben Schwung. Herausragend Max Buchleitner als Fritz und Josef Ertl als Sepperl: Operettennachwuchs ersten Ranges.
DIE PRESSE, Walter Weidringer, 13.10.2015

Abschied und Aufbruch im Walzertakt 
Premiere der letzten Operettenproduktion im kleinen Blindenmarkter Festsaal.
Nächsten Jahr wird im neuen Haus gespielt. 
Mit einer der besten Inszenierungen in der 26-jährigen Geschichte der Blindenmarkter Herbsttage wird mit der "Frühjahrsparade" Abschied gefeiert. Zum letzten Mal im kleinen zum Theatersaal umfunktionierten Schulturnsaal eingemietet, ziehen Blindenmarkts Theaterpioniere Intendant Michael Garschall und Musikdirektor Kurt Dlouhy noch einmal alle Register. …
Feinfühlig entführen Dirigent Dlouhy samt Herbsttage-Orchester, sowie das von Regisseur Gernot Kranner geleitete Ensemble das Publikum ins Wien der Kaiserzeit. Das Premierenpublikum war begeistert. Garschall holte mit Matthias Helm ("Willi"), Simona Eisinger ("Sängerin Hansi"), Elisabeth Pratscher ("Marika"), Gabi Schuchter ("Bäckerin Therese Hübner") tolle Stimmen und blendende Schauspieler nach Blindenmarkt. Lokalmatador Willi Narowetz ("Frisör Swoboda") zog alle komödiantischen Register.
KURIER, Wolfgang Atzenhofer, 5.10.2015

Das neue Stück der Blindenmarkter Herbsttage weckt bei den Besuchern vor allem eines: das Gefühl von purer Lebensfreude. Die Operette von Robert Stolz, die in der Kaiserzeit spielt, bezaubert mit einer entzückenden Geschichte rund um die junge, naive Ungarin Marika (wunderbar verkörpert von Elisabeth Pratscher), die sich Hals über Kopf in den Hobby-Komponisten und Militärtrommler Willi (brillant auch Lokalmatador Matthias Helm aus Ybbsitz) verliebt und in ihrem Bemühen um den Erfolg ihres Liebsten für gehörig Wirbel sorgt – bis hinauf ins kaiserliche Gemach. …
Doch auch der Spaß kommt bei der „Frühjahrsparade“ nicht zu kurz: Einmal mehr sorgt Publikumsliebling und Lokalmatador Willi Narowetz für gehörig viele Lacher. Das Premierenpublikum dankte dem Ensemble, dem Orchester und dem gesamten Herbsttage-Team für diesen gelungenen Abend mit viel Applaus.
NÖ NACHRICHTEN, Daniela Schlemmer, 3.10.2015

Sehr unterhaltsam und voll Witz zeigte sich die Operette Frühjahrsparade von Robert Stolz, die im Rahmen der Herbsttage Blindenmarkt aufgeführt wird. Witzige Szenen und viel Raum für Lieder prägen das Stück. Genial agierten nicht nur die Hauptdarsteller sondern das gesamte Ensemble. Auch der musikalische Leiter Kurt Dlouhy entlockte den Musikern und Darstellenden feinste und auch kraftvolle harmonische Klänge. …Das Premierenpublikum war nach der Vorstellung begeistert und spendete jubelnden Applaus.
TIPS, Norbert Mottas, 6.10.2015

Herbstlicher Erfolg mit der „Frühjahrsparade“
Herbstzeit ist Operettenzeit im nö. Blindenmarkt (Bezirk Melk). Intendant Michael Garschall nimmt dabei klugerweise nicht nur bekannte Werke in die Festhalle, sondern auch weniger gespielte. 
Wenn der Inhalt schwach ist, muss die Verpackung stimmen. Das tut sie in Blindenmarkt in jeder Beziehung. Freilich hatte Regisseur Gernot Kranner ein fabelhaftes Ensemble zur Verfügung, aus dem Elisabeth Pratscher als Marika und Bariton Matthias Helm als Willi herausragten. Simona Eisinger als Hansi Gruber und Lokalmatador Willi Narowetz als Swoboda (er wäre ein Gewinn für jedes Haus) waren ebenfalls Pluspunkte und seien für das Ensemble mit Pauschallob bedacht. … Das Orchester der Bruckner-Uni Linz unter dem ausgezeichneten Kurt Dlouhy holte aus der Partitur mit „leichten“ Arrangements das Beste heraus.
NEUES VOLKSBLATT, Georgina Szeless, 5.10.2015

Gernot Kranner entdeckt Robert Stolz als Vater der Popmusik
Alles ist Freud und Wonne, die einen staunen über diese am Rande des künstlerisch Möglichen wandelnde Szene, die anderen, vor allem die jungen Menschen im Saal, jubeln.
Welch grandioser Musiktheater-Regisseur Gernot Kranner tatsächlich ist, zeigte er davor mit Hilfe der einfallsreichen Choreographin Monica I. Rusu-Radman, des ideenreichen Bühnenbildners Roland Ploner, der stets wechselnden, dem Zeitrahmen von Monarchie und Gegenwart angepassten schönen Kostümen von Ilona Glöckel und im Schlussbild von Tina Prichenfried. So entstand ein von Kranner gelenktes Gesamtkunstwerk der Operette, das dem Publikum alle Facetten dieser Musiktheater-Gattung bietet: Nostalgische Stimmung bei Melodienbögen, turbulente Einzelszenen und perfekte Dialoge. Kranner spart auch den Kitsch nicht aus, der in der Heurigenszene seine Vollendung findet...
DER NEUE MERKER, Ingo Rickl, 5.10.2015

Gernot Kranner inszeniert Operette im Musical-Stil
Gernot Kranner, seit seiner zweimaligen Verkörperung des Professor Abronsius in „Tanz der Vampire“ in Österreich gefeierter Musicaldarsteller, wechselte im Herbst die Seiten und das Genre. Als Regisseur zeichnete Kranner für die Operette „Frühjahrsparade“ verantwortlich, die im Oktober Premiere in Blindenmarkt in Niederösterreich feierte. Kranner konnte in seiner Regiearbeit jedoch nicht verleugnen aus welchem Bereich er kommt, und entstaubte das Werk des Komponist Robert Stolz gehörig. Was er in seiner Inszenierung auf die Bühne brachte, war dann auch weit mehr Musical als Operette und bestach durch Modernität, originelle Regieeinfälle und ein hervorragendes Ensemble, das auch viele Vertreter aus dem Bereich des Musicals aufwies, wie Thomas Reisinger, Michael Mayer oder Barbara Castka sowie Nachwuchsdarsteller Max Buchleitner, der schon 2014 in Röttingen bei „Der Graf von Monte Christo“ auf sich aufmerksam gemacht hatte. Kranner bewies mit seiner Inszenierung großes Geschick, indem er die typisch Wienerischen Besonderheiten der klassischen Operette, Handlung und Figurenzeichnung betreffend, eins zu eins erhielt, gleichzeitig aber viele neue Elemente aus der Welt des Musicals einbaute. So wurde der Schluss der Handlung kurzerhand 110 Jahre in die Zukunft versetzt, von 1905 ins Jahr 2015, was auch für das große Ensemble auf der Bühne eine gehörige Kostümschlacht bedeutete, beim Publikum aber große Begeisterung hervorrief. Prädikat: Sehenswert.
BLICKPUNKT MUSICAL 06/15, November 2015

 

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Im weißen Rössl

 Premierenbericht Radio Arabella, 4.10.2014

Pressestimmen:

Isabella Gregor hat die Sache sehr gut gemacht, mit viel Elan und Schwung, Gespür für Pointen und Absurditäten. Leicht gemacht haben es ihr das exzellente Orchester unter Kurt Dlouhy und ein erfreulich dynamisches Ensemble... das Premierenpublikum war hingerissen.
Fazit: In Blindenmarkt "steht das Glück vor der Tür" und auf der Bühne der Herbsttage.
NÖN, Thomas Jorda, 6.10.2014

Die Geschichte spielt in St. Wolfgang, das dank des klug von Roland Ploner reduzierten Bühnenbildes nicht zu einer Kitschkulisse verkommt, wie ebenso die Kostüme (Agnes Hamvas) vom Dirndl bis zum Petticoat über den Talkessel blicken lassen. Kurt Dlouhy lässt seine Musiker von der Linzer Bruckner-Universität im Orchestergraben swingen... 
OÖN, Hannes Fehringer, 6.10.2014

Peter Rapp ist Blindenmarkt Kaiser. .... Regisseurin Isabella Gregor hat unter Einbeziehung einer optimalen Raumgestaltung (Roland Ploner) ein abwechslungsreiches und flottes Geschehen auf die Bühne gezaubert... Clemens Kerschbaumer als Dr. Siedler überzeugt mit schöner, angenehm geführter Stimme. ... Der ausgezeichnete musikalische Leiter hiess einmal mehr Kurt Dlouhy. In diesem Sinne ist Blindenmarkt auch heuer wieder eine sichere Operettenadresse.
Neues Volksblatt, Georgina Szeless 6.10.2014

Begeisterungsstürme ... Bravo Rufe, Standing ovations und begeistertes Getrampel belohnten das Ensemble für seine Leistung... Besonders viel Lob gab es für Gabi Schuchter und Willi Narowetz, die die Festspielhymne vortrugen, und Peter Rapp, der als Kaiser auftrat. Star des Abends war "Leopold" Alexander Kaimbacher.
Kurier, 8.10.2014

"Zuschaun tuat ma gern". Großartige 25-Jahr-Jubiläums-Produktion: Das "Weiße Rössl" galoppiert witzig und akrobatisch über die Operettenbühne und erobert die Herzen des Publikums im Sturm. Intendant Michael Garschall hat einen besonderen Coup gelandet. Kurt Dlouhy dirigierte grossartiges Orchester... Standing ovations!
NÖN, Leopold Kogler, 6.10.2014

Standing ovations für Weißes Rössl. Das witzige Singspiel wird von Isabella Gregor dynamisch in Szene gesetzt. - auch Dank der originellen Kostüme und der funktional-phantasievoll gestalteten Bühne Roland Ploners. Alexander Kaimbachers Leopold besticht durch Leichtigkeit, die von ihm begehrte Rössl-Wirtin wird souverän und mit großer Präsenz von Kerstin Grotrian gegeben. Sehr schön ist der Tenor von Clemens Kerschbaumer.... hinreissend Barbara Pöltl... das Klärchen von Katrin überzeugt nicht nur stimmlich, sondern auch durch akrobatische Einlagen. 
Tips, Katharina Tischler, 8.10.2014

Es muss was Wunderbares sein. Zum 25. Jubiläum der Blindenmarkter Herbsttage hat Intendant Michael Garschall mit dem "Weißen Rössl" buchstäblich auf das richtige Pferd gesetzt und unter der Regie von Isabella Gregor ein Gesamtkunstwerk geschaffen, das seinesgleichen sucht. Die Premierenaufführung wurde der beispiellosen Erfolgsgeschichte dieses Singspiels mehr als gerecht.
MOMAG, Robert Voglhuber, 9.10.2014

Die Jubiläumsproduktion der Operette "Im weißen Rössl" von Ralph Benatzky unter der Regie von Isabella Gregor ist - soviel sei vorab bereits verraten - ein absoluter Hit!
Bericht und Fotos
mostropolis, Dieter Rath, 4.10.2014

"Im Weißen Rössl": Kaiserliche Premiere. 25 Jahre Herbsttage Blindenmarkt: Die Jubiläumsvorstellung endete mit Standing Ovations.
Bericht und Fotos
Hans-Peter Kriener, Bezirksblätter, 5.10.2014


Supererfolg mit Ralph Benatzky bei den Herbsttagen

Die Operette in der Krise? Keinesfalls in Blindenmarkt bei Amstetten. ... Und sie verblüffen mit Besetzungen, um die manch subventionierte Bühne Blindenmarkt beneiden könnte. Heuer kann Alexander Kaimbacher „Im weißen Rössl“ ... seinen Charme und seine vokalen Qualitäten in der Rolle des Oberkellners Leopold voll ausspielen. Mit Wuschelkopf und schüchternen Lächeln beginnt er seinen Kampf um die Rössl-Wirtin und spätestens beim berühmten „Zuschaun kann ich nicht“ hat er die Herzen des gesamten Publikums gewonnen. Er schmeichelt und wirbt, wird ausfällig, er betrinkt sich aus Verzweiflung und liefert eine in jeder Hinsicht virtuose Leistung. Die Regie wird einmal mehr von Isabella Gregor geliefert. In Bühnenbildern von Roland Ploner und Kostümen von Agnes Hamvas trifft sie perfekt den schmalen Weg zwischen Humor und Klamauk. Aber der Abend hat noch so manches zusätzlich Atout auszuspielen. Ronny Hein ist ein köstlicher Sigismund – er brilliert als Sänger („Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“) und auch als Tänzer und trifft auf hochkarätige Gegenspieler – Clemens Kerschbaumer ist ein sympathischer Dr. Siedler, Lorenz Bodner ein fescher fast artistischer Piccolo; dazu kommen die hinreißende Gabriele Schuchter als Briefträgerin Kathi – sie jodelt und schlägt Rad und verblüfft mit Koloraturen. Großartig! Ausgezeichnet auch die beiden „jungen Damen“ Barbara Pöltl als reizende Ottilie und Katrin Fuchs als hübsches Klärchen. Höchst witzig der „Piefke“ des Wilhelm Giesecke, der von Klaus J. Frankl verkörpert wird. Peter Rapp verbreitet als „Alter Kaiser“ viel Würde und Lebensweisheit und auch der vielseitige, tanzende Chor verdient ein Sonderlob. Zuletzt Jubel, Trubel und „standing ovations“. Blindenmarkt bleibt eine Reise wert.
Der neue Merker, Peter Dusek, 5.10.2014

Das “Weiße Rössl” galoppiert zu einem überlegenen Erfolg. Tolles Jubiläum “25 Jahre Operettenwunder Blindenmarkt”

An der Spitze der erfolgreichen Produktions-Truppe steht die Regisseurin Isabella Gregor, genannt “Madame 150.000 Volt”, deren Bearbeitung eine nicht zu überbietende Tempo-Bolzerei erzeugte, der sich in den lyrischen Liebesliedern  auch stille, nachdenkliche Momente beigesellten. ... Hier ist sie sich mit dem unvergleichlichen musikalischen Leiter Kurt Dlouhy einig. Dieser lässt zwar einige Einlagen wie die von Gernot Kranner für den Jubiläumsabend neu geschaffene “Blima-Festspielhymne” oder den Populärschlager “Wer soll das bezahlen?” zu, sorgt aber in den vielen zum Mitsingen reizenden Hits penibel auf die musikalische Struktur mit ihren vielen Rhythmus-Wechseln. Ein prächtiges Bühnenbild (der Wolfgangsee mit stilisierten bergen) samt köstlichen Verwandlungsmöglichkeiten von Roland Ploner, abwechslungsreich-lustige Kostüme von Agnes Hamvas sowie die das gesamte große Ensemble integrierende Choreographie von Monia I. Rusu-Radman ergeben im Verein mit den vielen Ideen der Regisseurin eine publikumswirksame Einheit. Dazu kommt eine exquisit ausgesuchte Besetzung musikalischer Komödianten allererster Klasse. Will man einen Star orten, dann ist dies “Leopold” Alexander Kaimbacher, dessen rasende Eifersucht immer wieder an Canio im “Bajazzo” erinnert. Mimisch und gestisch geht er an die Grenzen der intensiven Gestaltung und erinnert manchmal gespenstisch an Opernstar Rolando Villazon, dem er auch optisch nacheifert. Stimmlich erhält Kaimbacher Konkurrenz durch seinen Rivalen Clemens Kerschbaumer als Dr. Siedler. Tenoral bleiben die beiden einander nichts schuldig. ... Da ist Kerstin Grotrian die sich glaubhaft von der sturen Emanze zur liebenden Frau wandelnde “Rössl”-Wirtin Josepha Vogelhuber. Aus Berlin reisen der polternde Raunzer Giesecke und seine Tochter Ottilie an. Claus J. Frankl kostet schamlos jede sich ihm bietende Pointe aus, Barbara Pöltl glänzt durch forsche Natürlichkeit. Als “schöner Sigismund” ist Ronny Hein ein wahrer Wirbelwind, der sich, durch Klärchen bezaubert, zum lauen Lüftchen reduziert. Als lispelndes Klärchen beweist die bildhübsche Katrin Fuchs einmal mehr, dass sie zur Elite der Soubretten gehört. Von den bodenständigen Komödianten ist Willi Narowetz, dem man spektakuläre Einlagen gönnt, der umjubelte Superstar, assistiert von den vielseitig souverän agierenden Christina Bruckner und Heinz Müller. Der junge Lorenz Bodner zeigt vor allem als Piccolo sein heranreifendes Talent. Peter Rapp ist der Kaiser. Rapp setzt möglichst knapp und trocken seine Pointen. Dazu besticht er mit seinem berühmten Couplet “Es ist einmal im Leben so”. Rapp ist als Kaiser Franz Joseph II. ein Mensch wie du und ich. Bleibt noch eine ganz Große des Genres Operette zu erwähnen: die vielseitige Gabriele Schuchter als Briefträgerin Kathi, die bis hin zur akrobatischen Einlage ihres berühmten Radschlagens tolle zusätzliche Aufgaben erfüllt. Stückadäquat ist ihr “Erzherzog-Johann-Jodler”: Da bleibt im Publikum, altersmäßig von sechs bis 93 Jahren, kein Auge trocken. Zum Schluss dürfen wir Chor und Orchester der Herbsttage Blindenmarkt würdigen. Kurt Dlouhy hat mit den Orchester-Musikern sowie den Choristen, Letztere durchwegs Laien, hart gearbeitet und ein fulminantes Ergebnis erzielt. Die Choristen werden von der Regie individuell geführt. Jeder ist agierender Schauspieler für sich. Übrigens wurde der Chor nach der Aufführung zum neuen Ehrenmitglied der Herbsttage Blindenmarkt ernannt. Nach minutenlangen lautstarken Standing ovations sah sich das Operetten-Festival auf dem Höhepunkt seiner künstlerischen Möglichkeiten angelangt.
Der neue Merker, Ingo Rickl, 5.10.2014

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Die Landstreicher

Pressestimmen:

Besonders erfolgreich - Kritik zur Dernière
Ausgerechnet mit einer weitgehend unbekannten Operette von Carl Michael Ziehrer „Die Landstreicher“ erzielten die Herbsttage von Blindenmarkt ein Rekordergebnis. Intendant Michael Garschall musste zu den 13 Vorstellungen zwei Zusatzreprisen einschieben – und dennoch reichten die Karten nicht. Die es dennoch zur „Derniere“ schafften, erlebten einen wahren Hexenkessel an Begeisterung, Jubel, Trampeln, Pfeifen und „standing ovations“. Sie galten einem zu Unrecht vergessenen Stück mit echten Melodie-Juwelen (u.a. „Sei gepriesen du lauschige Nacht“), einer Klamauk-nahen Inszenierung von Gernot Kranner, in der Operette, Musical-Luft und Zirkus-Glitter verschmelzen. Und da auch die musikalische Seite stimmte, war für drei Wochen die Operettenwelt zumindest in Blindenmarkt bei Amstetten in Ordnung. Rote Rosen für ein tolles Team, das von dem in Linz wirkenden Blindenmarkter Kurt Dlouhy mit Schwung geleitet wurde. Von den Solisten sollen stellvertretend genannt werden: Marcus Ganser und Gabriele Schuchter als köstliches Landstreicher-Paar, Thomas Weishappel als fescher Mucki, Martin Mairinger als Rudi und Jasmin Bilek als Mimi. 
Nächstes Jahr setzt Garschall auf ein „Flagschiff“ der „leichten Muse“ aufs Weiße Rössl am Wolfgangsee von Benatzky. Man sollte den Oktober 2014 ankreuzen.
Peter Dusek, Der Neue Merker, 28.10.2013

Gags, Gags, Gags

... ist das Motto von Stermann & Grissemann. Selbiges hat sich Regisseur Gernot Kranner bei den Herbsttagen Blindenmarkt zu Herzen genommen und aus Carl Michael Ziehrers betulicher Operette ein sprühendes Feuerwerk an bunten Bildern und gelungenen Pointen gemacht. Für Romantik und Herzenswärme waren eher Kurt Dlouhy und sein geschmeidiges Orchester zuständig. Auf der Bühne ein wunderbares Ensemble: komisch-pfiffig Marcus Ganser und Gabriele Schuchter als Landstreicher, sexy und energiegeladen Jasmin Bilek als Sängerin Mimi, liebenswert-verliebt Iva Mihanovic als schmachtende Anna, ungarisch-ulkig Ronny Hein als eifersüchtiger Lajos und Publikumsliebling Willi Narowetz als Fürstenkarikatur. 
Fazit: Die Operette zur Wirtschaftskrise, mitreißend in Szene gesetzt - Standing Ovations!
Thomas Jorda, NÖ Landeszeitung, 7.10.2013

Auf nach Blindenmarkt!
Mit einer ihrer bisher besten Produktionen eröffneten die nö. „Herbsttage Blindenmarkt“ ihre bereits 24. Saison: Mit Carl Michael Ziehrers Operette „Die Landstreicher“ aus dem Jahr 1899 ernteten sie einen sensationellen Erfolg. Intendant Michael Garschall holt immer wieder zu Unrecht vergessene Meisterwerke ans Bühnen-Tageslicht. Diesmal die Geschichte um ein Gaunerehepaar, das sich mit mannigfaltigen Betrügereien durch das Stück schwindelt. Die turbulente Handlung um ein gefundenes Brillanten-Collier reiht amüsante Situationen aneinander und strahlt noch nichts von der Sinnlichkeit späterer Salon-Operetten aus. Die Partitur enthält eine Fülle von Liedern, Walzern, Märschen, Polkas und Gavotten, dazu wirksame Ensembles, alles hübsch gesetzt und blendend instrumentiert. Zum Klingen bringt dies alles seit Jahren Kurt Dlouhy, ein Glücksfall am Pult des engagiert musizierenden Linzer Bruckner-Uni-Orchesters und Festivalchores. Ein ebensolcher Glücksfall ist Regisseur Gernot Kranner, der mit einem ausgesuchten Ensemble ein wahres Feuerwerk an geistreich-witzigen Einfällen abbrennt, auch im Verein mit Bühnenbildner Arno Popotnig und zeittreuen Kostümen von Agnes Hamvas. Von den Darstellern seien nur exemplarisch hervorgehoben: Gabriele Schuchter und Marcus Ganser als die Landstreicher Fliederbusch, Iva Mihanovic-Schell (Anna) – die Gattin von Filmstar Maximilian Schell – mit Anton Graner (Roland), Willi Narowetz (Fürst Adolar) mit Jasmin Bilek (Mimi). Eine perfekte Operettenaufführung, die das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss. Unterhaltungstheater pur, nichts wie auf nach Blindenmarkt.
Georgina Szeless, Neues Volksblatt, 8.10.2013

Intendant Michael Garschall gelang heuer bei der 24. Auflage seiner „Herbsttage Blindenmarkt“ ein perfekter Coup… 
Kranner schuf eine wunderbare neue Textfassung und rückte das Werk in die Nähe einer Nestroyschen Posse mit Musik. … nach drei Stunden Spielzeit noch begeistert mitgingen und das Ensemble schließlich mit Standing Ovations feierten. Durchaus berechtigt, denn auch das Drumherum stimmte an diesem Abend in jeder Hinsicht. … die vom Kammerorchester der Anton Bruckner-Privatuniversität in Linz unter der musikalischen Leitung von Kurt Dlouhy in erstaunlich guter Qualität gespielt wurden, für ausgelassene Operettenstimmung. … die Kostüme (120 verschiedene Bekleidungsstücke!) von Agnes Hamvas verdienen ein Extralob, ebenso die witzigen Choreografien von Monica Rusu-Radmann. … gehörte der Abend zwei Darstellern, nämlich dem umwerfenden und in Girardi-Manier agierenden Marcus Ganser als brillanter August Fliederbusch sowie der jungen Soubrette Jasmin Bilek, die als Mimi wie ein Wirbelsturm durch die Handlung fegte und auch gesanglich ein Versprechen für die Zukunft ist. … Ronny Hein (ein zutiefst ungarischer Lajos) entsprechend glänzen konnte. Nicht nur beim finalen Maskenfest zeigte der perfekt einstudierte Chor sein hohes Engagement, die Sängerinnen und Sänger spielten in jeder Phase mit 120-prozentigem Einsatz, hier könnten sich größere Bühnen etwas abschauen was Enthusiasmus und Spielfreude in Massenszenen anbelangt 
Ernst Kopica, Der Neue Merker, 5.10.2013

Operette voll Charme 
Bei den Herbsttagen Blindenmarkt hat Gernot Kranner mit „Die Landstreicher“ eine spektakuläre Inszenierung abgeliefert. Blindenmarkt. „Dünn, dünn ist die Leopoldin“ heißt es in einem Couplet von Ziehrer das als Einlage verwendet wurde. Doch absolut das Gegenteil ist die diesjährige Inszenierung von Carl Michael Ziehrers „Die Landstreicher“. Es ist eine köstliche und reizvolle Produktion von Gernot Kranner, der wiederum bei den Herbsttagen Blindenmarkt eine Operette umgesetzt hat, die optisch wie musikalisch voll Charme, Schmäh und Pointen angereichert ist.. Es wurde ein spannendes Ganzes geschaffen mit opulent ausstaffierten Figuren (Kostüme: Agnes Hamvas) und mit Witz und Charme. Im Zentrum bleibt immer die packende Geschichte von August und Bertha Fliederbusch, den Landstreichern. Gabriele Schuchter als Bertha und Marcus Ganser als August agieren berührend und intensiv. Die beiden bezaubern in ihren Rollen. Überzeugend agiert auch Anton Graner als Richter. Die Inszenierung ist durch die subtile Führung der Protagonisten keine Minute langweilig. Ja, und da wären noch Jasmin Bilek als Sängerin Mimi und Iva Mihanovic als Wirtstochter Anna hervorzuheben, die brillant agieren. Nicht zu vergessen die beiden Lokalmatadore Willi Narowetz als Fürst Adolar und Christian Dunkls als Gerichtsdiener Kampl. Wiederum wurde bei den Herbsttagen Blindenmarkt innovative, großartige Arbeit geleistet. Ein Bravo allen Protagonisten, von den Profis bis zu den Laien, alle geben ihr Bestes. Ein Premierenabend, der nachtwirkt.
Leopold Kogler, NÖN, 7.10.2013

Flott und witzig
...dazu gespickt mit Ohrwürmern aus der Feder des Komponisten Carl Michael Ziehrer feierte die Operettenrarität „Die Landstreicher" bei der Premiere der Blindenmarkter Herbsttage einen grandiosen Erfolg. Für das mit Publikumslieblingen wie Gabi Schuchter, Marcus Ganser, Willi Narowetz oder Christian Dunkl bestücktes Ensemble gab es Standing Ovations. Musikdirektor Kurt Dlouhy bewies einmal mehr, dass ihm die Musik Ziehrers im Blut liegt.
Wolfgang Atzenhofer, Kurier, 8.10.2013

Kleider machen Leute noch nicht anständiger
... großartig schleimt den Bückling Heinz Müller als Wirt Gratwohl…Das Komödiantische leuchtet auch bei diesen Blindenmarkter Herbsttagen. Willi Narowetz ist als Fürst Adolar Gilka zum Zerkugeln, wie ihn als alten Mann nicht nur das Zipperlein plagt, sondern auch, wie ihn die Sängerin Mimi (Jasmin Bilek) als Geliebte auf Trab hält. … die Inszenierung nahm Fahrt auf, am deutlichsten ablesbar bei Christian Dunkl (Gerichtsdiener Kampl), der als einer der Amateure auf der Bühne gleichermaßen mit der Gesangspartie beeindruckte. Das Liebespaar Iva Mihanovic (Wirtstochter Anna) und Anton Graner (Gerichtsassessor Roland) hatte seinen Part ohnehin solide im Griff. 
Hannes Fehringer, OÖ Nachrichten, 7.10.2013


Fulminante Premiere der Herbsttage Blindenmarkt
Spritzig und einfallsreich inszeniert gingen Ziehrers „Landsreicher“ bunt, komisch und kurzweilig über die Bühne. Mit dem rasanten auftritt von Ronny Hein (Lajos von Geletházy) kam die Operette so richtig in die Gänge und ließ fortan das Publikum nicht mehr los. Neben den Hauptdarstellern (Marcus Ganser, Gabi Schuchter, Anton Graner, Iva Mihanovic) beeindruckten Jasmin Bilek als temperamentvolle Mimi sowie Thomas Weinhappel und Martin Mairinger als kesse Leutnants Mucki und Rudi. …Am 26. Oktober wurde die bereits zweite Zusatzvorstellung angesetzt.
Bezirksblätter Niederösterreich, 8.10.2013

Operette mit viel Herzblut
"....Die Landstreicher-Operette wartet unter der Regie von Gernot Kranner mit sensationeller Besetzung auf – Gabriele Schuchter, Thomas Weinhappel und Jasmin Bilek; erstmals mit dabei Countertenor Christian Dunkl. Mit von der Partie auch wieder Lokalmatador Willi Narowetz und Martin Mairinger. Am Dirigentenpult steht Kurt Dlouhy dem bewährten Festspielorchester vor, auch Chor und Ballett tragen das Ihre zum gesamtmusikalischen Gelingen bei. Gernot Kranner ist eine phantasievolle und opulente Inszenierung mit viel Humor gelungen – eine Operette im „alten Stil“, die nicht mehr will und auch gar nicht mehr soll als zu unterhalten. ... Das motivierte Team unter der Leitung von Intendant Michael Garschall hat einmal mehr der Operette zu neuem Ansehen im Mostviertel verholfen."
Robert Voglhuber, Mostviertelmagazin, 9.10.2013

Standing Ovations fuer „Landstreicher“
Seit Jahren haben die Blindenmarkter Operetten unter der Intendanz von Michael Garschall und mit dem musikalischen Leiter Kurt Dlouhy eine treue Fangemeinde. ... Herrliche Choreografien, wunderbare Musik- bei Kurt Dlouhy in besten Händen-, exzellente Darsteller und eine humorvolle Geschichte – die vor allem in der zweiten Hälfte so richtig in Schwung kam – waren die Zutaten für eine gelungene Vorstellung. Regie führte Gernot Kranner. Sehr überzeugend waren auch die regionalen Darsteller Christian Dunkl, Willi Narowetz und Heinz Müller. 
Norbert Mottas, Tips, 9.10.2013

Intendant Michael Garschall entdeckte Ziehrers Meisterwerk neu

....Die humorvolle Landstreicher-Operette wartet unter der Regie des Musical-Stars Gernot Kranner mit einer sensationellen Besetzung auf: Publikumsliebling Gabriele Schuchter gibt die Bertha Fliederbusch, Thomas Weinhappel singt den Mucki, Jasmin Bilek trällert mit locker sitzenden Höhen und einem Quäntchen Charme. Erstmals so richtig mit dabei ist bei den „Herbsttagen“ der Countertenor Christian Dunkl. Er debütiert als Kampl, Gerichtsdiener und Dirigent des Gesangsvereins Alpenrose. Mit von der Partie auch wieder Lokalmatador Willi Narowetz als Fürst Gilka und Martin Mairinger als Rudi von Muggenheim. Und, und... man müsste alle aufzählen. Charmante Sopranistinnen und schmachtende Tenöre verstehen ihr Stimmentalent erfolgreich einzusetzen. Am Dirigentenpult steht Kurt Dlouhy, der das bewährte Festspielorchester durch den Operetten-Dschungel voll Irrungen und Wirrungen stuert und dem Prinzip des größtmöglichen Schönklangs huldigt. Chor und Ballett haben zum gesamtmusikalischen Gelingen beigetragen. Unter der Regie von Gernot Kranner ist eine phantasievolle opulente Inszenierung mit gehöriger Portion Spaß gelungen. Es war eine Operette im „alten Stil“, die nicht mehr will und auch gar nicht mehr soll als ihr Publikum unterhalten. Gehöriger Applaus und viel Lob und Anerkennung... Das hochmotivierte Team unter der Leitung des Intendanten Michael Garschall hat einmal mehr der Operette einen kräftigen Stoß nach vorne gegeben. 
Robert Voglhuber, Der Ybbstaler, 10.10.2013

 

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Der Fidele Bauer

 

Pressestimmen:

Blindenmarkter Herbst - Erfolg für Leo Fall
„Danke für die erstaunliche Vorstellung. Unvergesslich!“ So steht´s im Gästebuch im Vorzelt des Festsaals, wo Leo Falls „Fideler Bauer“ für die Herbsttage Blindenmarkt effektvoll umgesetzt wurde. Bei den Herbsttagen erlebt man nun den selten gespielten „Fidelen Bauern“, ein Stück, das einfach geschnitten, klar gezeichnet ist. Ein bisserl Dorfromantik, ein bisserl verlorener Sohn, ein wenig Lachtheater – und ein paar Schlager.
Regisseurin Isabella Gregor hat alles mit Sinn für gute Laune, ein Faible für Schwung – aber ohne Blödelei! – umgesetzt. Authentisch ist alles, aber nicht altbacken, ehrlich, und vor allem: ernst genommen. So knackig die Farben im Bühnenbild (Arno Popotnig) sind, so volltönig wirkt die ganze Produktion. Kernig, glaubwürdig, witzig, ohne zu viel Sentimentalität. Resch klingt´s aus dem Orchestergraben, mit Musizierlust führt Dirigent Kurt Dlouhy Musiker und Sänger: Typentheater (Willi Narowetz), Till von Orlowsky) trifft auf „Schwungräder“ wie Katrin Fuchs; Franz Suhrada springt in kürzester Zeit für Josef Forstner ein; Gabriele Schuchter setzt Pointen, Clemens Kerschbaumer und Heidi Manser gefallen als unverkitschtes Operettenpaar.
Oliver Láng, Kronen Zeitung, 17.10.2012

Sensationelle Premiere 
Sternstunde / Mit „Der fidele Bauer“ liefern die Herbsttage eine der exzellentesten Produktionen mit Witz, Feinsinn und Ohrwürmern. Michael Garschall hat als Intendant den Operettenherbst zum absoluten Publikumsmagneten gemacht. Schon bei der Premiere durfte er eine ausverkaufte Produktion und zusätzliche Termine verkünden.
Mit der silbernen Operette „Der fidele Bauer“ von Leo Fall ist vielleicht die beste, sicher aber eine der besten Aufführungen gelungen. Und das hat mehrere Gründe. Nicht zuletzt die feinsinnige und mit Witz und Charme bedachte Regie von Isabella Gregor, die in einem bezaubernden, geschmackvollen Bühnenbild den „Fidelen Bauern“ zur höchsten Geltung verhilft. Das spannende Stück, das durch präzise Regiearbeit und die gekonnte Personenführung mächtige Wirkung zeigt, darf als veritable Sensation bezeichnet werden. Das gesamte Ensemble - manchmal sind bis zu zwanzig Darsteller auf der Bühne - zeigt sich von der besten Seite und trägt zum überwältigenden Erfolg bei.Josef Forstner ist ein fabelhafter Scheichelroither, der darstellerisch restlos überzeugt. Ebenso stimmig wirkt Willi Narowetz in einer maßgeschneiderten Rolle als Lindoberer. Stimmig und souverän ist Katrin Fuchs als Annamirl, deren Partie enorme Anforderungen stellt, die sie mit spielerischer Leichtigkeit umsetzt. Hervorragend auch Anton Graner als Vincenz, der durch seine Wandlungsfähigkeit begeistert. Bewundernswert spielt der junge Lukas Schmid als Heinerle.Auch musikalisch ist der Abend eine kleine Sternstunde. Das lag vor allem am Dirigenten Kurt Dlouhy, der den Wert der Partitur in ebenso prachtvolle Klänge umsetzt und das Kammerorchester zu einem klangvollen Spiel animiert. Begeisterungsstürme und stehende Ovationen.
Leopold Kogler, NÖN, 7.10.2012

Versöhnung zweier Welten
Wie Arno Popotnig in der Turnhalle dank stimmungsvoller Bühnenbilder eine Festhalle imaginiert, wie Agnes Hamvas die beiden Welten auseinanderhält, ist große Klasse... Den Vogel schießt Willi Narowetz als sprachlich, mimisch und gestisch starker Landwirt Lindoberer ab... Clemens Kerschbaumer und Anton Graner wetteifern um tenorale und charmante Anerkennung... Den musikalische Höhepunkt setzt Heidi Manser als Friederike. Kurt Dlouhy arbeitet mit dem Kammerorchester der Linzer Bruckner-Uni die Feinheiten der Partitur heraus. Bombenapplaus nach knapp drei Stunden.
Ingo Rickl, Neues Volksblatt, 10.10.2012

Die eigene Persönlichkeit darf kein Bauernopfer sein
Die Blindenmarkter Herbsttage spielen Leo Falls „Fidelen Bauern“, und keiner lässt ihn heraushängen: Mit ihrer Inszenierung unterhält Regisseurin Isabella Gregor großartig, ohne zu schwanken, weil sie sich gründlich mit der Frage der Herkunft beschäftigt hat. Gregor behält die Menschen im Auge. … Musikalisch passt wieder alles auf der Bühne und im Orchestergraben, in dem Kurt Dlouhy seine Studenten vom Brucknerkonservatorium dirigiert. Komödiant Willi Narowetz (Lindoberer) und Kammersänger Josef Forstner (Scheichelroither sen.) haben sich merklich gefunden. Das Operetten-Happy-End hat in Blindenmarkt eine Bedingung: Jeder muss sich selber treu bleiben.
OÖN Bewertung: 6 von 6 möglichen Sternen!
Hannes Fehringer, OÖN, 7.10.2012

Jubel für den fidelen Bauern
Gefeiertes Ensemble. … Standing Ovations gab es dann auch für das tolle Ensemble. Einmal mehr passt die Mischung von Laien und Profis in der Besetzung perfekt. Gemeinsam mit dem von Kurt Dlouhy dirigierten Orchester werden die Ohrwürmer („Heinerle, Heinerle, hab kein Geld“…) perfekt serviert und eine kurzweilige bunte Szenenfolge geboten.
Wolfgang Atzenhofer, Kurier, 10.10.2012

Der fidele Bauer
Mit der Operette von Leo Fall gelingt bei den Herbsttagen Blindenmarkt ein würdiger Erfolg. Die präzise Regie von Isabella Gregor ist der Schlüssel zum Erfolg. Das gesamte Ensemble zeigt sich in prächtiger Verfassung. Josef Forstner ist ein fabelhafter Scheichelroither, mit feinen Physiognomien. Lokalmatador Willi Narowetz glänzt ebenso. Katrin Fuchs ist eine ideale Annamirl. Mit perfekten Tönen erobert sie das Publikum. Anton Graner begeistert in der Rolle als Linderoberers Sohn Vinzenz mit Wandlungsfähigkeit. Dirigent Dlouhy animiert das Kammerorchester zu einem klangvollen Spiel.
Fazit: Kluge, feinsinnige Inszenierung mit tollem Ensemble.
LK, NÖ Nachrichten, Woche 41/2012

Michael Garschall ist das Risiko eingegangen
, das durchaus antiquierte Stück auf den Spielplan der diesjährigen Herbsttage Blindenmarkt zu setzen. Die Rechnung ist offenbar aufgegangen: Das fidele Premierenpublikum hat am Freitag nicht beim Beifall gespart, die Vorstellungen sind ausverkauft. … Regisseurin Isabella Gregor hat die Story teils treuherzig und volkstümlich, teils mit leichter Ironie umgesetzt. Da ist es kaum verwunderlich, dass die beiden bewährten lokalen Stars Willi Narowetz (als reicher Bauer Lindoberer) und Christiana Bruckner sowie Robert Kolar als Obrigkeit auf verlorenem Posten den meisten Applaus absahnen… In der Titelrolle als bezipfelmützter, auf die Mitleidsdrüsen drückender Scheichelroither reüssiert Kammersänger Josef Forstner, seinen Sohn Stefan gibt Clemens Kerschbaumer recht gefällig, Katrin Fuchs ist eine quirlige Tochter Annamirl, Anton Graner ein rustikaler Bauernsohn Vincenz. Nach der Pause bringen Heidi Manser als Berliner Verlobte und ihre Familie – Heinz Müller, Till von Orlowsky und allen voran die komödiantische Gabriele Schuchter – neuen Schwung auf die von Arno Popotnig geschmackvoll retrospektiv dekorierte Bühne. Wie immer gelungen und passend: Kostüme (Agnes Hamvas) und Maske (Doris Kendler).
Ewald Baringer, APA, 6.10.2012

Der fidele Bauer von Leo Fall als Operettenhit!
Mehr und mehr zum Operetten-Frühling entwickeln sich die Blindenmarkter Herbsttage. Der in Klosterneuburg so umtriebige wie erfolgreiche Intendant Michael Garschall beweist Jahr für Jahr im Oktober in seinem Heimatort nahe Amstetten seine Manager-Qualitäten – und heuer war er mit der Leo Fall-Operette „Der fidele Bauer“ besonders erfolgreich. Blendende Kritiken, zwei zusätzliche Vorstellungen, Ovationen und standing ovations – bei der „Derniere“ der Serie kochte die Volksseele über. ... 
Die musikalische Leitung liegt in den Händen des Bruckner-erfahrenen Kurt Dlouhy ... Und er leitet ein ausgezeichnetes Ensemble, in dem Josef Forstner von der Wiener Volksoper als „Fideler Bauer“ ebenso punktet wie der 13jährigfe Lukas Schmid aus Melk als Heinerle. ... Als seine Ehefrau fällt hingegen die Kärtnerin Heidi Manser besonders positiv auf. ... Die Personenführung ist bis zur kleinsten Rolle perfekt, dieser Fidele Bauer hat „Schmiss“ auf hohem musikalischen Niveau. 
Peter Dusek, Der neue Merker, 27.10.2012

Mit "Der fidele Bauer" gelang dem Operettenkomponisten Leo Fall 1907 der grosse Durchbruch
Bei den 23. Herbsttagen Blindenmarkt feierte der Fidele Bauer, anrührend verkörpert von KS Josef Forstner, am Freitag seine umjubelte Premiere in der dynamischen Regie von Isabella Gregor, unter der umsichtigen musikalischen Leitung von Kurt Dlouhy in den elegant-funktionalen Bühnenbildern von Arno Popotnig... In weiteren Partien glänzen Karin Fuchs als Annamirl und Gabriele Schuchter als Victoria von Grumow, in kleineren Rollen machen Jasmin Bilek und Anete Liepina auf sich aufmerksam. Und natürlich hat auch der lokale "Platzhirsch", der gebürtige Blindenmarkter Willi Narowetz als Bauer Lindoberer mit prächtigem Gamsbart am Hut, wieder fulminante Auftritte.
Wolfgang Fuhrmann, Tips Amstetten, 41. Woche

Leo Falls Operette macht auch in Blindenmarkt Spaß…

Als wahrer Glücksgriff stellt sich Kammersänger Josef Forstner heraus, der den titelgebenden Bauern Mattheus spielt. Seine Spielfreude ist ansteckend, sein Gesang schlicht toll. ... Herzerfrischend wiederum ist Heinerle alias Lukas Schmid – den muss man einfach gern haben. Und optisch gibt es überhaupt nichts zu mäkeln. Blindenmarkt bietet erneut ein perfektes Operetten-Bühnenbild – mit tollen Regieeinfällen. Das Ergebnis ist unterhaltend und solide. 
Anna Eder, Christian Trinkl, Bezirksblätter, 8.10.2012

Psychosoziales Drama mit Happy End
Clemens Kerschbaumer verkörpert den Undankbaren gekonnt in Gestik und Mimik und schöner Tenorstimme... Heinz Müller und Gabriele Schuchter sind ebenso darstellerische Zuckerl als Berliner Schwiegereltern. Den Husarenleutnant Horst, deren Sohn, liefert Till von Orlowsky stimmlich hervorragend ab... Sein Sohn Vinzenz ist Tenor Anton Graner, stimmlich höhensicher und leichtfüßig in der Darstellung. Katrin Fuchs als Annamirl, eine brodelnde Dynamik mit grosser Stimme... Das Heinerle-Duett, gesungen von Jasmin Bilek als Kuhdirn und ihrem Heinerle (Lukas Schmid) bereichert die Szene beträchtlich. Isabella Gregor is eine stimmige und humorvolle-rührige Inszenierung gelungen. Kurt Dlouhy führt das Orchester mit Schwung und musikalischem Feingefühl zielsicher von der Festwiese bis ins Vorzimmer von Professor Scheichelroither. Die Premiere unter der Intendanz von Michael Garschall zeigte eine hervorragende Gemeinschaftsleistung. Standing Ovations!
Robert Voglhuber, Mostviertel Magazin, Oktober 2012

Bauern aus der Seele gesungen
Die Operette „Der fidele Bauer“ von Leo Fall bringt mitreißende Musik, Charme und eine nachdenklich stimmende Handlung. Kammersänger Josef Forstner als fideler Bauer und rund um ihn ein Team von ausgezeichneten Sängerinnen und Sängern, dazu kluge Regie von Isabella Gregor – Intendant Michael Garschall darf wieder einmal zufrieden sein über die künstlerische Gestaltung und das hervorragende Presseecho.
L.R., Bauernzeitung, 25.10.2012

„Der fidele Bauer“ startete mit Glanz und Gloria in Blindenmarkt

… Publikum belohnte den gelungenen Abend mit Standing Ovations. Star des Abends war Kammersänger Josef Forstner… Entzückend burschikos der vierzehnjährige Lukas Schmid aus Pöggstall als Heinerle. Großartig die Dekoration, deren Drehbühne die Regie zu originellen Einfällen inspirierte. Viel bejubelt Lokalmatador Willi Narowetz und Publikumsliebling Katrin Fuchs. 
Anna Eder, Bezirksblätter, 9.10.2012

 

 

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Orpheus in der Unterwelt

Pressestimmen:

Wo sich Olymp und Hades zerkugeln
Opulente unvergessliche Bilder und Klangerlebnisse bleibem den Besuchern der Kult-Operette in Erinnerung. ... Keine Angst, auch wer in der Mythologie nicht sattelfest ist und dem turbulenten hinterlistigen Göttertreiben auf der Bühne nicht mehr folgen kann, darf sich fallen lassen. Musikdirektor Kurt Dlouhy und sein hochgradiges Orchester spannen ein Netz zum Auffangen. Gespickt mit Gags und kabarettistischen Sprüngen zum Griechenland-Fiasko und Polit Sumpf bescheren die Götter mit allzu menschlichen Gelüsten im Olymp und im Hades vergnügliche Unterhaltung. Eine tolle Darstellerriege ...
Ein stimmgewaltiger Christian Baumgärtel (Pluto), die Singschauspieler Gernot Kranner (Jupiter) und Erwin Belakowitsch (Orpheus) oder die umschwärmte Eurydike von Claudia Guarin sind Säulen im rundum sehens- und hörenswerten Ensemble. Sonderstellung beim Publikum erspielen sich einmal mehr Gabi Schuchter (Juno) und Willi Narowetz als Diener des Pluto.
KURIER, Wolfgang Atzenhofer, 10.10.2011
Foto-Bericht Premiere

Fazit: Höllisch unterhaltsame Operettenfahrt in die Untiefen der Unterwelt

Überzeugend wirkt das Ensemble: Erwin Belakowitsch ist ein liebenswürdigerOrpheus, Claudia Guarin eine stimmlich wie darstellerisch adäquate Eurydike, Christian Baumgärtel ein ebensolcher Pluto, Gernot Kranner ein goldiger Jupiter, Gabriele Schuchter brilliert als schrullige Göttergattin Hera. Regisseurin Isabella Gregor hat eine anspielungsreiche Fassung erstellt und zu schönen Bildern gefunden, Kostüme (Agnes Hamvas) und Bühnenbild (Arno Popotnig) erfreuen das Auge, am Pult koordiniert Kurt Dlouhy.
NÖN, Ewald Baringer, 10.10.2011

Premiere wurde vom Publikum mit großem Beifall aufgenommen

Kurt Dlouhy leitete in bewährter Weise das Kammerorchester der Anton-Bruckner-Universität Linz. 
Ein sehr homogenes, überzeugendes Ensemble hat Intendant Michael Garschall zusammengestellt: Erwin Berlakowitsch als liebenswürdiger Musiklehrer Orpheus, ob quälender Geigenkratzerei von seiner rassigen Eurydike (Claudia Guarin) als “Andre Rieu für Arme” bezeichnet, Julia Cencig als “öffentliche Meinung” im Pressekostüm – überhaupt sind die Kostüme von Agnes Hamvas eine Augenweide -, Christian Baumgärtel als sinnenfroher Herrscher der Unterwelt, Gernot Kranner als goldglitzernder Jupiter, dem zwischendurch die Nespresso-Kapseln ausgehen, nicht zuletzt Gabriele Schuchter, die als Prachtexemplar einer üppigen Hera auch ihren berüchtigten Jodler loslassen darf. Natürlich sind auch die beliebten Mitwirkenden aus dem lokalen Umfeld wieder dabei, wie das Original Willi Narowetz als skurriler John Styx, einst Prinz von Arkadien, oder Christiana Bruckner als Kriegsgott Mars. Beim populären Cancan-Finale entgeht man der Versuchung, es sich mit allgemeinem “Hoch das Bein” leicht zu machen, und gestaltet eine sehr differenziert angelegte, höllisch-rasante Szene mit vielen Details und Figuren (Choreografie: Monica Ivona Rusu-Radman). Sehr geschmackvoll wirkt auch das Bühnenbild von Arno Popotnig mit seinen unaufdringlich gesetzten antikisierenden Versatzstücken.
APA, 8.10.2011

Optische Opulenz in Blindenmarkt
ORF NÖ, 8.10.2011

„Megacoole“ Antike in Blindenmarkt
Dem seit 22 Jahren existierenden Herbstfestival (Bez. Melk) kann man blind vertrauen, wenn es um Operette geht. Intendant Michael Garschall und sein Team feierten nun wieder einen Bombenerfolg mit der diesjährigen Produktion... Isabella Gregors eigene, einlagenreiche Fassung sprüht vor spritzigen Einfällen und szenischen Gags ... Bei Kurt Dlouhy, der altbewährt das Kammerorchester der Linzer Bruckner-Uni samt dem starken Festivalchor dirigiert, ist jeder Takt ein Genuss. Ein erprobtes Ensemble singt und spielt wieder einmal wie im Operetten-Olymp großer Häuser: Erwin Belakowitsch und Claudia Guarin als Orpheus und Euridike (Foto: Beck), Christian Baumgärtel als Pluto, Gernot Kranner und Gabriele Schuchter als Jupiter und Juno, Simona Eisinger als Diana und der urkomische „Herbsttage“- Star Willi Narowetz als Styx. Ein temperamentvolles Ballett bringt mit dem Schluss-Cancan die Stimmung des aufgeheizten Publikums auf den Siedepunkt. „Megacool“ würde die heutige Jugend über diese Antike sagen.
Neues Volksblatt, Georgina Szeless, 12.10.2011

Malerische Unterwelt
... Dirigent Kurt Dlouhy brachte bei Orchester und Chor viel Blut in Wallung, mit echtem Gefühl und dynamischem Elan. Am Peloponnes und am Götterberg Olymp sowie in Plutos Unterwelt wird die Geschichte von Orpheus und Eurydike stimmungsvoll, mit parodistischen Einlagen erneuert, lustig und schräg, in einem zauberhaften Bühnenambiente gespielt. ... Das Ensemble stellt sich seinen Aufgaben mit Witz und Selbstironie, allen voran Gernot Kranner als Jupiter, Herr des Olymp. Er steigert sich geradezu in einen Spielrausch und ist als Bühnenfigur eine Wucht. Ihm ebenbürtig ist Christian Baumgärtel als Pluto, Gott der Unterwelt. Claudia Guarin spielt eine überzeugende Eurydike, Erwin Belakowitsch gefällt als Orpheus, ebenso Julia Cencig als die Öffentliche Meinung. Sehr sympathisch Simona Eisinger als Göttin Diana, Robert Kolar als Götterbote Merkur und Christiana Bruckner als Kriegsgott Mars und Magdalena Dlouhy als Minerva. Großartig ist auch Willi Narowetz als Diener des Pluto. ... Besonders reizvoll sind die prächtigen Massenszenarien mit ihrer prägnanten Inszenierung, die zu atemberaubenden Bildern werden. Der berühmt-berüchtigte, höllische Cancan ist ein Ohren- und Augenschmaus, ebenso die faszinierenden Balletteinlagen. Jubel und Begeisterung. Malerisch schön und dramatisch, so präsentiert sich „Orpheus in der Unterwelt“ ...
NÖN Amstetten, Dr. Leopold Kogler, 10.10.2011

Orpheus als Reality-TV

Nur weil er „moralischen Handlungsbedarf“ eingesteht, bequemt sich Orpheus (Erwin Belakowitsch) in den Hades, um seine Göttergattin Eurydike (Claudia Guarin) und zuvorderst sein Ansehen als Geigenvirtuose aus der Unterwelt zu retten. Jacques Offenbach hatte bei der Premiere 1858 den Hofstaat Napoleon III. und die Scheinmoral der feinen Gesellschaft entblättert, Regisseurin Isabella Gregor wirft bei den Herbsttagen schiefe Seitenblicke auf die heutige Hautevolee. Die „öffentliche Meinung“ zwängt sich als Fernsehreporterin ins Getümmel, Live-Einstiege werden auf Videowand eingeblendet: Orpheus wird zur TV-Reality-Show. Dazu werden zuhauf Versatzstücke aus der Fernsehwerbung eingestreut: Im Olymp dampft eine Nespresso-Maschine, für die Orpheus die letzte Kaffeekapsel aus dem Ärmel beuteln muss. Gernot Kranner thront als Jupiter auf einem goldenen Klosett. Gregor betätigt fleißig den Spülknopf für Autoritäten, die heute durch Korruption den Kanal runter gehen. Musikalisch führten weder Ensemble noch Orchester (Dirigent Kurt Dlouhy) ins Schattenreich. Gut gesungen, gut musiziert - es gibt Leute auf dieser Welt, auf die noch Verlass ist.
OÖN, Hannes Fehringer, 10.10.2011

Ein durchschlagender Erfolg! 
Offenbach’s Meisteroperette steckt voller Tücken – viel Text und unverständliche Zeitbezüge, die nach Aktualisierung geradezu schreien; dazu hohe vokale Ansprüche, ein großes Ensemble.. Die 22.Herbsttage von Blindenmarkt bieten jedenfalls eine attraktive Produktion, die jedem Vergleich mit so mancher prominenter Aufführung in Wien oder Salzburg standhalten kann. 
Und spätestens beim finalen „Höllen-Can-Can“ darf sich der Erfolgs-Intendant von Klosterneuburg, Michael Garschall, einmal mehr darüber freuen, dass er seiner Heimatgemeinde zu einem großen musikdramatischen Erfolg verholfen hat. 
Die Aktualisierung durch die Regisseurin Isabella Gregor (begann am Burgtheater eine internationale Karriere) ist witzig, das Bühnenbild von Arno Popotnig originell desgleichen die Kostüme von Agnes Hamvas, die musikalische Umsetzung besonders gut. Noch selten habe ich den „Orpheus in der Unterwelt“ so klangschön realisiert erlebt.
Der einstige Wiener Sängerknabe Erwin Belakowitsch ist ein durch und durch sympathischer Orpheus mit Belcanto-Qualitäten; auch seine gelangweilte bildhübsche Ehefrau Eurydike bietet ein interessantes Timbre und vokalen Glanz: Claudia Guarin vermittelt als gebürtige Kolumbianerin obendrein Temperament und Sinnlichkeit. Besonders positiv fällt Pluto – der Unterwelts-Herr –auf: der Deutsche Christian Baumgärtel kann hinreißend singen, hat einen schön klingenden Tenor und als Dress-Man würde er wohl auch reüssieren. Köstlich das Duo Jupiter und Juno: der vielseitige Gernot Kranner von der Volksoper und die dralle Gabriele Schuchter (Burgtheater bzw. Josefstadt) strapazieren das Zwerchfell des Publikums und servieren ihre Komik voll Charme und Ironie. Vom Rest der Besetzung fallen noch die beiden Göttinnen Diana und Venus - Simona Eisinger und Sarah Tuleweit - durch ihr schönes Sopran-Timbre besonders auf. 
Der neue Merker, Dr. Peter Dusek, 8.10.2011

Himmlische Verhängnisse, höllische Spielchen und amüsierte Zuseher
Wie nicht anders von den Herbsttagen unter der Leitung von Intendant Michael Garschall gwohnt, bürgt das heurige Stück für Qualität. ... Dank eines ausgezeichneten Ensembles und eines Bühnenbildes, das Vorstellungen aus der Kindheit von Himmel und Hölle in realen Gestalten verkörpert, eröffnet diese Stück neue unerwartete Aussichten über das göttliche Dasein. .... Die affine Fähigkeit des Orchesters, Musik direkt unter die Haut gehen zu lassen besitzt das Operettenorchester unter der Leitung von Kurt Dlouhy... 
Alles in allem handelt es sich bei der Operette, bei der Isabella Gregor Regie führt, um eine heitere, humorvolle Möglichkeit, Götter mit ihren doch sehr irdischen Problemen kennen zu lernen ... mit prachtvollen Kostümen schick präsentiert.
Tips Amstetten, Michaela Rafetseder, 12.10.2011

Schwungvoller Offenbach!
Es war eine turbulente, beschwingte Aufführung. ... Die Blindenmarkter, die immer Komplizierteres wagen, ließen es diesmal ganz gehörig rundgehen. ... Beim furiosen Höllengalopp (Choreographie: die bewährte Monica Ivona Rusu-Radmann) klatschte das Publikum ganz begeistert mit. ... 
Mit der gebürtigen Kolumbianerin Claudia Guarin stand eine sehr attraktive Eurydike zur Verfügung, die es durchaus glaubhaft machte, daß sie der Höllenfürst Pluto (sehr gewandt und selbstsicher: der elegant singende Christian Baumgärtel) dem Gatten Orpheus (Erwin Belakowitsch, recht nonchalant und routiniert) entführt. Den Göttervater Jupiter brachte recht glaubhaft Gernot Kranner mit seiner Hilflosigkeit eines Autoritätslosen auf die Bühne ... Gabriele Schuchter als seine Gattin Juno lieferte einen äußerst köstlichen Stöckelschuhauftritt ab. Julia Cencig /Öffentliche Meinung im Stile amerikanischer TV-Reporter war lebhaft und sehr engagiert. ... Intendant Michael Garschall kann auch diesmal zufrieden sein. 
Der neue Merker, Dr. Anton Wendler, 9.10.2011

Großer Applaus bei Operettenpremiere
Bei der Premiere der Blindenmarkter Herbsttage begeisterte das Stück "Orpheus in der Unterwelt" von Jacques Offenbach das Publikum. Die tolle Regie von Isabella Gregor und die gigantische Ausstattung fanden besonders große Bewunderung.
Bezirksblätter Melk, 12.10.2011

Freche Operette voller Witz und Esprit
Die “humorvolle Reise durch Himmel und Hölle” wartet mit einer sensationellen Besetzung auf ... Charmante Sopranistinnen und schmachtende Tenöre verstanden ihr Stimmentalent erfolgreich einzusetzen. Am Dirigentenpult steht Kurt Dlouhy, der das bewährte Festspielorchester durch den höllischen Cancan steuert und dem Prinzip des größtmöglichen Schönklangs huldigt. Chor und Ballett haben zum gesamtmusikalischen Gelingen beigetragen. Unter der Regie von Isabella Gregor ist eine phantasievolle und opulente Inszenierung mit gehöriger Portion Erotik gelungen. ... Gehöriger Applaus und viel Lob und Anerkennung ...
Der Ybbstaler, Mag. Robert Voglhuber, 9.10.2011

 

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Feuerwerk 

Pressestimmen:

Eine Bilanz der Superlative...!

Genau darum geht es in dieser wunderbar melodieseligen Komödie, die von Isabella Gregor charmant, witzig und berührend inszeniert worden ist. Katrin Fuchs ist Anna – und eine idealere Besetzung kaum vorstellbar. Claudia Guarin gibt die Iduna als Vollweib im besten Sinn. Willi Narowetz spielt zum Jubel des Publikums den Hustenonkel. Noch hoch zu loben: Köchin Gabriele Schuchter, Gärtner Andreas Sauerzapf und Obolski Fritz Hammel.
(Thomas Jorda, NÖN, 11.10.2010)

Herbsttage mit Zirkuslust und Promi-Feuerwerk. Den Mut zur Operetten-Reminiszenz bedankte das Publikum mit viel Applaus. Das mit Promis gespickte Ensemble überzeugte auch mit künstlerischer Qualität. So trieb Claudia Guarin mit dem berührenden Operettenhit "Oh mein Papa" vielen die Gänsehaut auf den Rücken. Und später brachten Willi Narowetz, Stephan Eder, Robert Kolar und Andreas Sauerzapf als grandiose Clowns das ganze Publikum zum Mitsingen. Getragen wurde das Schauspiel von einem voluminösen Kammerorchester, das einmal mehr Kurt Dlouhy dirigierte.
(Wolfgang Atzenhofer, KURIER, 11.10.2010)

... eine wirklich glänzende, mit vielen Attraktionen und zum Schluss auch mit Poesie bestückte Vorstellung. ... Zirkusromantik schminkte die großartige Cluadia Guarin als Iduna aber rasch ab. Hinter der gefeierten Artistin verbirgt sich eine vereinsamte Tourneekünstlerin. ... Gregor gelingt es, in der Inszenierung Tiefgreifendes durch die Blume zu sagen: Während in den Sechzigerjahren das Leitwort „Freiheit“ hieß, redet heutzutage jeder Politiker von „Sicherheit“. ... Dass Freiheit und heilsame Ordnung aber kein Gegensatz sind, bewies Kurt Dlouhy am Dirigentenpult: Unter seiner Führung hatte das Orchester genug Freiheiten, um Freude an der Musik zu haben und gleichzeitig die Sängerschaft in jedem Takt zuverlässig zu begleiten.
(Hannes Fehringer,  OÖN, 11.10.2010)

... Köstliche Operette. ... Einen gelungenen, lustigen, verträumten Ausflug in die Manege der Fantasie - das bietet Blindenmarkt in diesem Herbst.
(Hannes Steindl, ORF NÖ, 9.10.2010)

... in der flotten Inszenierung von Isabella Gregor... mit seinen treffend
herausgearbeiteten lustigen Szenen und dem dominierenden Wortwitz. ... Den grossen Erfolg des Abend bestimmte eine profunde, geschlossene Ensembleleistung, schon durch das vortreffliche Dirigat Kurt Dlouhy am Pult des Kammerorchesters der Bruckner-Uni... Claudia Guarin als Iduna sieht blendend aus und bestach mit gut geführter Stimme. ... Pauschallob verdienen sämtliche Onkeln und Tanten... bei dem hübschen Stück, dass nicht nur Operettenliebhabern zu empfehlen ist.
(Georgina Szeless, NEUES VOLKSBLATT, 12.10.2010)

Imponierend, wie ein relativ kleiner Ort eine derartige Performance auf die Beine stellen kann. ... Unter der sehr flotten Regie von Isabella Gregor und dem ebenso zügigen Dirigat von Kurt Dlouhy brillierten IsabelWeiken, Heilwig Pflanzelter, Gabriele Schuchter, Michaela Mock, Claudia Guarin als "Iduna" mit dem "Oh mein Papa"-Schlager, Christiana Bruckner, Katrin Fuchs mit ihrem Andreas Sauerzapf, Fritz Hammel in der Paraderolle des Alexander Obolski, Heinz Müller, Robert Kolar, Willi Narowetz und Stephan Eder. Intendant Michael Garschall ist da ein Coup gelungen. Hinfahren, anschauen!
(Anton Cupak, DER NEUE MERKER, 9.10.2010)

Fabelhafte Sänger, anmutige Zirkusartisten und fesselnde Schauspieler machen „Das Feuerwerk“ unvergesslich. ... Die Augen der Zuschauer flitzen von einem Höhepunkt zum nächsten, bekommen während der ganzen Aufführung keine Pause – „Das Feuerwerk“ ist ein wahres Fest für die Sinne. Die gut zweieinhalb Stunden ... vergehen wie im Flug. ... Leichtfüßig und farbenfroh bis zum Happy End ... Da quillt nicht nur die wie Schlager anmutende Musik von Paul Burkhard über die Faszination der Zirkuswelt, sondern der Hit „Oh mein Papa“ wie ein abendfüllendes Chanson aus dem Orchestergraben. Die Regie von Isabella Gregor treibt die Zirkusgeschichte leichtfüßig und farbenfroh sowie spektakulär zum finalen Happy End. Alexandra Burgstaller hat ein so simples wie effektvolles Bühnenbild geschaffen. Doch der wahre Joker dieser Produktion, die am Freitagabend begeistert gefeiert wurde, ist ein rundum fabelhaft besetztes Ensemble. Die charmante Katrin Fuchs, die ein „Heimspiel“ absolviert, ist eine überzeugende Anna, zudem grazil und bezaubernd in ihrer Darstellungskraft. Voll Power ist Claudia Guarin, die souverän Iduna verkörpert. Sie liefert eine köstlich verführerische Darbietung und ist auch stimmlich prächtig. Und weil jede Zirkusoperette auch einen Direktor braucht, ist Fritz Hammel als strahlender und stimmgewaltiger „Zirkusonkel“ am Werk. Mitreißend Isabel Weiken als Tante Paula. Ihr Mienenspiel ist einfach, aber genial. Alle Mitwirkenden verdienen ein dickes Lob ... Eine mitreißende Produktion, die den Alltag vergessen lässt, weil man sich wie in einem glänzenden, bunten Traum fühlt. Hier kann man nur Farkas zitieren: „Schau’n Sie sich das an!“
(Leopold Kogler, NÖN Amstetten, 12.10.2010)

Gut besetzt sind die Typen: Heilwig Pfanzelter - mit ungewohnt hochgesteckter Frisur - und Heinz Müller als Elternpaar, Robert Kolar, Willi Narowetz und Stephan Eder als schräges Onkeltrio, Michaela Mock, Isabel Weicken und Christiana Bruckner als empörte Tantenschar, nicht zuletzt Gabriele Schuchter als vollblutkomödiantische Köchin ... Kurt Dlouhy leitet in bewährter Weise ein Kammerorchester der Linzer Anton-Bruckner-Privatuniversität, Alexandra Burgstaller hat eine gute Bühnenlösung für die Festhalle gefunden ... Agnes Hamvas durchaus geschmackvolle Kostüme entworfen. ... 
Das Blindenmarkter Premierenpublikum ließ sich jedenfalls begeistern und freute sich, nach Herzenslust mitsingen und mitklatschen zu dürfen.
(Ewald Baringer, APA, 9.10.2010)

Nun haben sich die Blindenmarkter Herbsttage unter ihrem rührigen Intendanten Michael Garschall (der die Oper in Klosterneuburg zu dem gemacht hat was sie heute ist) an diesen Grenzgänger der U- und E-Musik herangemacht und lösen damit beim Publikum große Begeisterung aus...
Sowohl Dirigent Kurt Dlouhy als auch Regisseurin Isabella Gregor bekommen die Sache so gut in den Griff, dass am Ende der Jubel groß und spontan ...
Im Mittelpunkt der Aufführung in Blindenmarkt steht die singende Akrobatin Iduna – die Frau des „schwarzen Schafes“: Claudia Guarin, eine gebürtige Kolumbianerin, singt und spielt diese Königin der Manege, die auch den Ohrwurm anstimmt, hinreißend. Sie hat Charme, Erotik und eine wunderbare Stimme.
Alles in allem: das Feuerwerk in Blindenmarkt ist einen Ausflug wert, die Zirkus-Atmosphäre (Spezialapplaus für die Statisten im 2. Akt) zieht alle an – und der Ohrwurm „O mein Papa war eine wunderbare Mann“ betört auch im Jahr 2010.
(Peter Dusek, DER NEUE MERKER)

Die Premiere der Herbsttage hielt durchaus, was der künstlerische Leiter Michael Garschall versprochen hatte: Ein Feuerwerk der Unterhaltung. ... Erheiterung im Publikum und tosender Applaus für die Darsteller...
(Christoph Breitenfelder, Tips, 13.10.2010)